abmahnhelfer.de

Start · Aktuell abgemahnte Titel

Love You So: Berichte über IPPC-LAW-Abmahnungen

Stand: 23. August 2026. Über Abmahnungen wegen des Songs „Love You So“ von The King Khan & BBQ Show wird seit August 2026 berichtet. Danach verschickt IPPC LAW Schreiben im Auftrag der Defend Music, Inc. Beanstandet werde die Verwendung des Titels in Videos eines geschäftlich genutzten TikTok-Accounts.

Wichtige Einordnung: Der berichtete Vorwurf betrifft Musik in einem Social-Media-Video, nicht das Verteilen einer Datei in einer Tauschbörse. Dieser Beitrag stützt sich auf öffentliche Quellen und nicht auf ein abmahnhelfer.de vorliegendes Schreiben.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Titel: „Love You So“
  • Interpret: The King Khan & BBQ Show
  • Plattform in den aktuellen Berichten: TikTok
  • Genannte Anspruchstellerin: Defend Music, Inc.
  • Vertretung: IPPC LAW Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
  • Genannte Ansprüche: Beseitigung, Unterlassung, Auskunft, Schadensersatz und Kosten

Worum geht es in den aktuellen Berichten?

Ein aktueller öffentlich zugänglicher Bericht beschreibt eine Abmahnung wegen eines TikTok-Videos auf einem gewerblich genutzten Account. Das Video soll mit „Love You So“ unterlegt und schon länger abrufbar gewesen sein. Defend Music berufe sich dabei auf Rechte am zugrunde liegenden Musikwerk. Das Unternehmen führt The King Khan & BBQ Show und den Titel auch im eigenen Online-Katalog.

Nach dem Bericht fordert IPPC LAW unter anderem Entfernung des Inhalts, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung, Auskunft über Dauer und Umfang der Nutzung sowie Schadensersatz. Zusätzlich werden Anwalts- und Ermittlungskosten beschrieben. Ein weiterer öffentlich zugänglicher Beitrag berichtet ebenfalls über diese Kombination aus Titel, Kanzlei und Anspruchstellerin.

Warum nennen Quellen unterschiedliche Summen?

Öffentliche Beiträge nennen für einzelne Schreiben deutlich voneinander abweichende Gesamtbeträge; andere veröffentlichen gar keine Summe. Das spricht gegen einen festen „Preis“ für die Nutzung des Songs. Die Berechnung kann von Dauer, Reichweite, Nutzungsart, angesetzten Gebühren und Vergleichsangeboten abhängen.

Eine Zahl aus einem fremden Bericht sagt deshalb nicht, was im eigenen Fall geschuldet ist. Aussagekräftig ist nur die konkrete Aufschlüsselung im erhaltenen Schreiben.

Ist die TikTok-Musikbibliothek ein Freifahrtschein?

TikTok erklärt zur kommerziellen Nutzung von Musik, dass werbliche Inhalte grundsätzlich Musik aus der Commercial Music Library verwenden sollten. Für andere Musik müssen die erforderlichen Rechte vorhanden sein.

Damit ist jedoch nicht automatisch jede geltend gemachte Forderung berechtigt. Zu prüfen sind der konkrete Inhalt, die Art des Accounts, der damalige Veröffentlichungszweck, die Quelle des Sounds, eigene Lizenzen und die behauptete Rechtekette.

Werkrechte und Tonaufnahme unterscheiden

Ein Lied hat mehrere rechtliche Ebenen: Rechte an Komposition und Text sowie Rechte an der konkreten Aufnahme. Der aktuelle Bericht beschreibt Publishing- beziehungsweise Verlagsrechte am Musikwerk. Für die öffentliche Abrufbarkeit eines Videos kann § 19a UrhG relevant sein; § 97 UrhG regelt unter bestimmten Voraussetzungen Unterlassung und Schadensersatz.

Was sollte nach Erhalt gesichert werden?

  1. Eingangstag und Fristen notieren.
  2. Schreiben und Anlagen vollständig digital sichern.
  3. Video, Tonbezeichnung, Veröffentlichungsdatum, Abrufzahlen und Accountstatus dokumentieren.
  4. Klären, wer das Video erstellt und die Musik ausgewählt hat.
  5. Lizenzen sowie Verträge mit Agenturen oder Mitarbeitenden sammeln.
  6. Rechtekette und Kostenpositionen prüfen, bevor etwas anerkannt wird.

Häufige Fragen zu „Love You So“

Gibt es diese Abmahnungen tatsächlich?

Mehrere aktuelle Veröffentlichungen berichten über IPPC-LAW-Schreiben für Defend Music wegen „Love You So“. Ob ein konkretes Schreiben berechtigt ist, bleibt gesondert zu prüfen.

Gibt es einen festen Forderungsbetrag?

Nein. Die veröffentlichten Beträge unterscheiden sich deutlich. Maßgeblich sind die konkrete Nutzung und die nachvollziehbare Berechnung im jeweiligen Schreiben.

Ist ein Business-Account automatisch haftbar?

Nein. Der Accounttyp allein entscheidet nicht alles. Wichtig sind Nutzung, kommerzieller Zweck, Musikquelle und vorhandene Rechte.

Ist das eine Filesharing-Abmahnung von IPPC LAW?

Nein. Hier geht es laut den Berichten um ein TikTok-Video, nicht um BitTorrent oder eine ermittelte IP-Adresse.

Allgemeine Informationen zu der genannten Kanzlei bietet die Seite IPPC LAW.

Quellen zuletzt geprüft am 22. August 2026. Dieser Überblick ersetzt keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls.